Regenwassernutzung

Die Nutzung von Regenwasser als Brauch- oder Betriebswasser, um Trinkwasser zu sparen, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Das Regenwasser wird dazu von Sammelflächen abgeleitet und in unter- oder oberirdischen Regenspeichern, z. B. in Zisternen gesammelt. Über Pumpen wird das Regenwasser von dort zu den einzelnen Zapfstellen transportiert. Ein 4-Personen-Haushalt kann z. B. ca. 70.000 Liter Trinkwasser pro Jahr durch die Regenwassernutzung sparen. Die tatsächliche Menge ist abhängig vom Standort und der Grösse der nutzbaren Dachfläche. Regenwasser ist für den Trinkwasserbereich problematisch: In der Regel gelangt das mit Vogelkot, Laub, Staub und sonstigen Verunreinigungen versetzte Wasser ohne oder mit einer nur geringen Vorbehandlung in die Zisterne. Aufgrund der möglichen bakteriellen Belastung muss es mindestens gründlich entkeimt werden (zum Beispiel durch Abkochen), ehe es als Trinkwasser eingesetzt wird.

Doch auch bei einer Verwendung als Brauchwasser muss mit Geruchsproblemen gerechnet werden, weil organische Substanz in der Zisterne Faulungsprozesse bewirken kann.

Ausserdem sollte vor Anschaffung einer Regenwasserzisterne die Wirtschaftlichkeit überprüft werden, da eine Zisterne in Bezug auf Frischwasser zwar vordergründig Kosten sparen kann, die Investitionen aber betriebswirtschaftlich mit einberechnet werden müssen. Regenwassernutzung im Gewerbebereich ist fast immer wirtschaftlich, da der Regen-Ertrag durch die Grösse der Dachflächen bestimmt wird und meist ein grosser, gleichbleibender Wasserbedarf gegeben ist.

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