Kamin

Alphütte mit Prefadach

Wir von der "Wülser Haustechnik" kümmern uns um die:

  • Beratung
  • Planung
  • Installation

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns! 

Die Funktion des Kamins basiert auf dem Kamineffekt. Er erzeugt einen Auftrieb durch die im Vergleich zur umgebenden Luft leichtere Gassäule. Die Strömung des Gases erzeugt durch den Bernoullischen Effekt im Kamin einen niedrigeren Luftdruck, der verhindert, dass Rauchgase aus Feuerstätten in die Wohnbereiche dringen. Der Kamin muss also gegenüber angrenzenden Räumen nicht gasdicht sein. Die Ausführung muss jedoch so sein, dass der Wind nicht in den Kamin drücken kann. Um zu verhindern, dass dem Ofen oder den Räumen, in denen er steht, auch außerhalb Feuerungsphasen kontinuierlich warme Luft entzogen wird, muss eine Rauchgasklappe installiert oder die Luftzufuhr eines luftdichten Ofens anderweitig gesperrt werden.

Da moderne mit Ventilatoren betriebenen Lüftungen in Bad und Dunstabzugshauben in der Küche die Auftriebskraft eines Schornsteins bei weitem übertreffen, könnten sie die Abgase rückwärts durch den Ofen in die Zimmer ziehen und eine Kohlenstoffmonoxidvergiftung auslösen. Daher darf in Wohnungen mit Ventilatorlüftung ein Ofen oder Kamin nur mit entsprechendem Zuluftschacht betrieben werden. Moderne häusliche Warmwasserheizungen mit Niedertemperatur- und Brennwerttechnik haben für den Betrieb des Schornsteins nicht mehr ausreichend hohe Abgastemperaturen für die Vermeidung von Kondensat. Die Abgase erreichen ihren Taupunkt innerhalb des Kamins und kondensieren an der Wand. Diese ist dann wasserdicht aus widerstandsfähigem Material, wie Keramik oder Edelstahl, zu erstellen, um ein Durchschlagen des aggressiven Kondensats durch das Mauerwerk zu vermeiden. Werden die Abgastemperaturen so niedrig, dass ein ausreichender Auftrieb ausbleibt, wird ein Lüfter eingesetzt, um die Gase durch Über- oder Unterdruck zu fördern.